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	Kommentare für Serkenrode	</title>
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	<description>Ein Dorf im Sauerland - Lebendig &#38; L(i)ebenswert</description>
	<lastBuildDate>Mon, 04 Dec 2017 04:45:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Kommentar zu Infos: Windkraft in Serkenrode von Ida Fend		</title>
		<link>https://serkenrode.de/2017/11/06/windkraft-in-serkenrode/#comment-58</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ida Fend]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2017 04:45:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kommentar zur Rolle von Bürgermeister und Gemeindevertretung 


BM Hess fordert von besorgten Bürgern seiner Gemeinde Fairness gegenüber Investoren von Windrädern. Diese hätten schließlich schon Vorarbeiten für ihre geplanten Bauvorhaben geleistet. Und sie hätten sich gegenüber der Gemeindeverwaltung partnerschaftlich verhalten.

Zu diesen „Leistungen“ haben die Anwohner in unmittelbarer Nachbarschaft der vorgesehenen Windräder aber keine Investoren aufgefordert. Wohl aber können sie von ihrem Bürgermeister fordern, dass er seine Pflichten gegenüber den Bürgern seiner Gemeinde in fairer Weise wahrnimmt. Kraft seines Amtes hat er eine politische und moralische Pflicht der Fürsorge für seine Gemeinde. Dazu gehört ganz wesentlich, die Grundlagen für ihre Gesundheit und intakte Umgebung zu sichern. Die neue Landesregierung versucht diesem Auftrag mit neuen Empfehlungen für geeignete Standorte gerecht zu werden, z.B. einem Mindestabstand von 1500 Metern zwischen Wohnbebauung und hohen Windrädern. BM Hess sieht laut mündlichen Äußerungen diese Empfehlung für sich nicht als bindend an.

Das Leben auf dem Land bringt manche unvermeidlichen Erschwernisse mit sich: weitere Wege zu Schulen und Bildungsinstitutionen, zur Arbeitsstelle, zum Einkauf, zur ärztlichen und klinischen Versorgung. Es bietet als Ausgleich aber auch wunderbare Lebensmöglichkeiten, die der Gesundheit und dem Wohlbefinden dienen: ruhige Umgebung, schöne Landschaft, Rückzugsräume in der Natur, sozialer Zusammenhalt, erschwingliches Wohneigentum. All diese Vorteile sind gefährdet, wenn Standorte für riesige Windräder mit über 200 m nicht sorgfältig nach den Bedürfnissen von Menschen, sondern dem Gewinnstreben weniger Profiteure ausgesucht werden. Gesundheitsrisiken, Verschandelung wunderbarer Landschaftsräume, Gefahr sozialer Spaltung, die durch Freundes- und Familienkreis gehen kann. Bisher haben in Orten wie Serkenrode auch junge Menschen das Leben so attraktiv gefunden, dass in der nachwachsenden Generation immer wieder viele Bewohner ihrem Dorf treu geblieben sind und die jungen Familien geblieben sind, gebaut haben oder das Haus der vorhergehenden Generation übernommen haben. Diese Haltung spiegelt sich in einer gewachsenen Einwohnerzahl und relativ jungen Bevölkerung. Ob eine solche Entwicklung andauern wird, wenn laute Räder, Schlagschatten und gigantische Fremdkörper das Dorfbild prägen, ist zu bezweifeln.

Die Energiewende wird nicht geschafft, indem wir die Lebensräume von Menschen und Waldgebiete zerstören und gleichzeitig die Überproduktion von Windenergie im Norden ins Ausland verkaufen. Viele Experten und Wissenschaftler können dazu kluge Alternativen aufzeigen. Der Brief von 23 Waldbesitzern, u.a. Ennoch zu Guttenberg, der im November 2017 im „Handelsblatt“ veröffentlicht wurde, fordert ein Tabu für Windräder im Wald.

Diese Einsicht kommt hoffentlich auch für die Gemeinde Finnentrop noch nicht zu spät.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommentar zur Rolle von Bürgermeister und Gemeindevertretung </p>
<p>BM Hess fordert von besorgten Bürgern seiner Gemeinde Fairness gegenüber Investoren von Windrädern. Diese hätten schließlich schon Vorarbeiten für ihre geplanten Bauvorhaben geleistet. Und sie hätten sich gegenüber der Gemeindeverwaltung partnerschaftlich verhalten.</p>
<p>Zu diesen „Leistungen“ haben die Anwohner in unmittelbarer Nachbarschaft der vorgesehenen Windräder aber keine Investoren aufgefordert. Wohl aber können sie von ihrem Bürgermeister fordern, dass er seine Pflichten gegenüber den Bürgern seiner Gemeinde in fairer Weise wahrnimmt. Kraft seines Amtes hat er eine politische und moralische Pflicht der Fürsorge für seine Gemeinde. Dazu gehört ganz wesentlich, die Grundlagen für ihre Gesundheit und intakte Umgebung zu sichern. Die neue Landesregierung versucht diesem Auftrag mit neuen Empfehlungen für geeignete Standorte gerecht zu werden, z.B. einem Mindestabstand von 1500 Metern zwischen Wohnbebauung und hohen Windrädern. BM Hess sieht laut mündlichen Äußerungen diese Empfehlung für sich nicht als bindend an.</p>
<p>Das Leben auf dem Land bringt manche unvermeidlichen Erschwernisse mit sich: weitere Wege zu Schulen und Bildungsinstitutionen, zur Arbeitsstelle, zum Einkauf, zur ärztlichen und klinischen Versorgung. Es bietet als Ausgleich aber auch wunderbare Lebensmöglichkeiten, die der Gesundheit und dem Wohlbefinden dienen: ruhige Umgebung, schöne Landschaft, Rückzugsräume in der Natur, sozialer Zusammenhalt, erschwingliches Wohneigentum. All diese Vorteile sind gefährdet, wenn Standorte für riesige Windräder mit über 200 m nicht sorgfältig nach den Bedürfnissen von Menschen, sondern dem Gewinnstreben weniger Profiteure ausgesucht werden. Gesundheitsrisiken, Verschandelung wunderbarer Landschaftsräume, Gefahr sozialer Spaltung, die durch Freundes- und Familienkreis gehen kann. Bisher haben in Orten wie Serkenrode auch junge Menschen das Leben so attraktiv gefunden, dass in der nachwachsenden Generation immer wieder viele Bewohner ihrem Dorf treu geblieben sind und die jungen Familien geblieben sind, gebaut haben oder das Haus der vorhergehenden Generation übernommen haben. Diese Haltung spiegelt sich in einer gewachsenen Einwohnerzahl und relativ jungen Bevölkerung. Ob eine solche Entwicklung andauern wird, wenn laute Räder, Schlagschatten und gigantische Fremdkörper das Dorfbild prägen, ist zu bezweifeln.</p>
<p>Die Energiewende wird nicht geschafft, indem wir die Lebensräume von Menschen und Waldgebiete zerstören und gleichzeitig die Überproduktion von Windenergie im Norden ins Ausland verkaufen. Viele Experten und Wissenschaftler können dazu kluge Alternativen aufzeigen. Der Brief von 23 Waldbesitzern, u.a. Ennoch zu Guttenberg, der im November 2017 im „Handelsblatt“ veröffentlicht wurde, fordert ein Tabu für Windräder im Wald.</p>
<p>Diese Einsicht kommt hoffentlich auch für die Gemeinde Finnentrop noch nicht zu spät.</p>
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		<title>
		Kommentar zu Infos: Windkraft in Serkenrode von Dieter Bitter		</title>
		<link>https://serkenrode.de/2017/11/06/windkraft-in-serkenrode/#comment-50</link>

		<dc:creator><![CDATA[Dieter Bitter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2017 20:40:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[schaut mal auf lokal plus - den Investoren verpflichtet !!!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>schaut mal auf lokal plus &#8211; den Investoren verpflichtet !!!</p>
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